Heute
hatte ich im Rathaus Kornwestheim ein Termin mit Frau Griese-Pelikan.
Sie ist seit Anfang Januar 2013 für den Fachbereich Jugend, Kinder
und Soziales zuständig. Eine sehr sympatische Frau. Ich habe jetzt
verstanden was Frau Dengler von ihr so positiv sprach, denn sie war
letzte Woche auch zu einem Gespräch eingeladen. Eine Frau mit Werte
und humane Weltanschauung. Zu mindestens ist das das Bild was ich von
ihr hatte.
Manche
Fragen sind offen geblieben, doch so, dass sie sich darüber
erkundigen wird.
Sie
erzählte, dass sie angefangen hat, für Kinderbetreuung nach Räume
zu suchen. Gebäude die frei sind und die einen Garten haben.
Allerdings soll das sehr knapp sein in Kornwestheim. Denn das Gebäude
soll auch für eine Gewerbe, was ein Kindergarten ist, einsatsetzbar
sein. Natürlich gäbe es auch die Möglichkeit der Umschreibung.
Gibt es
ein Rückkehr von der Entscheidung 'Horte ins Wette-Center'? fragte
ich.
Anders
formuliert:
Ist der
Stadt finanziell mit Ravensburger vertraglich verbunden, so dass,
auch wenn man eine bessere alternative für Horte finden würde,
diese Entscheidung nicht rückgängig machen kann?
Nochmal
anders formuliert:
Ist die
Vermutung mancher Eltern, dass Gemeinnütziger Gelder in der
Ravensburger Projekt gebraucht wird, und deswegen die Kinderbetreuung
in das Wette-Center muss?
Frau
Griese-Pelikan meinte, dass sie an dieser Punkt gar nicht informiert
ist, dass sie das aber tun wird. Ich gehe davon aus, dass so lange
ihre Loyalität zu ihre Arbeitsgeber es erlaubt, dass sie es auch mit
uns teilen wird. Und gerade das wäre wichtig für uns um zu wissen
ob diese Entsheid rückgängig machbar ist.
In
unseren Gespräch sind wir bei einer besondere Moment gekommen. Sie
ist die Person, die Ganztagsschulen in Kornwestheim aufbauen wird.
Sie meinte, das Ziel sei, dass 2014-15 mit der Ganztagsschulen
angefangen wird. Das hieße in 1 ½ Jahren würde, dass die Kinder
in Wette-Center betreut werden, sowieso überflüssig. Bzw. 1Jahr und
3 Monate.
Kann man
sich all die Kosten wegen der Umzug ins Wette-Center und der Umbau
von Stadtpark als Kinder Garten und auch die Unangenehmlichkeiten
dabei sparen?
Und
genau diese Gelder als Vorbereitung für die Ganztagesschulen
investieren.
Genau
das war diese besondere Moment, wo uns klar wurde, dass Landespolitik
und Politik der Stadt Kornwestheim jetzt aneinander Hand reichen
sollten, um diese wichtige Aufgabe, die Herausforderung der
ganzheitliche Bildung unsere Kinder, gerecht zu werden.
Ich habe
heute mit Frau Götz gesprochen, die Direktorin der Silcher Schule.
Wir werden uns sehr bald treffen, um ausführlich diese Thema
einzugehen. Die Aufgabe für den sie und die Lehrer zuständig sind,
ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Jede Hilfestellung, jeder
Erleichterung, von der Seite der Stadt, um diese Brücke zu schlagen,
wäre natürlich sehr wünschenswert. Was auch sicherlich auch die
Interessen der Stadt für ihre Grundschulkinder entgegen kommen
würde.
Was Frau
Griese-Pelikan interesant fand und auf ihren Heft notiert hat, war
das Vorschlag mit der Hospitation der Entscheidungsträger in
den Horten. Hospitation der Politiker in den Horten, um dass sie den
Tagesablauf der Kinder mitbekommen um überhaupt erkennen zu können,
dass es eine große Herausforderung ist, und eine ütopische
Verantwortung was man den Erzieher stellt, wenn man glaubt, sie
könnten ein Zeitfenster für die Kinder tag täglich erschaffen, wo
sie raus in die frische Lust gehen können, wenn der Garten nicht an
die Gebäude angeschlossen ist, und noch dazu eine öffentliche
Stadtgarten ist.
Dafür
habe ich Frau Griese-Pelikan auch die Idee von einer Mutter
weitergegeben, die letzte Mittwoch beim Treffen in Karlstraße,
vorgeschlagen wurde: Probe Wochen Zwei Wochen lang sollen die
Erzieher der Horte ihre eigenen Gärten nicht nutzen, und täglich
die Kinder zu den nächstgelegenen Kinderspielplätzen bringen. Ob
das machbar ist? Wie oft das machbar ist? Wie lange die Zeitfenster
ist, wo die Kinder draußen frei spielen können? Allerdings müssten
diese Probe Wochen von eine externe, neturale und fachkundige Person
begleitet werden, da die Erzieher Angestellte der Stadt sind und
keine neutrale Position annehmen können.