Freitag, 18. Januar 2013

Gespräch mit Frau Griese-Pelikan


Heute hatte ich im Rathaus Kornwestheim ein Termin mit Frau Griese-Pelikan. Sie ist seit Anfang Januar 2013 für den Fachbereich Jugend, Kinder und Soziales zuständig. Eine sehr sympatische Frau. Ich habe jetzt verstanden was Frau Dengler von ihr so positiv sprach, denn sie war letzte Woche auch zu einem Gespräch eingeladen. Eine Frau mit Werte und humane Weltanschauung. Zu mindestens ist das das Bild was ich von ihr hatte.

Manche Fragen sind offen geblieben, doch so, dass sie sich darüber erkundigen wird.

Sie erzählte, dass sie angefangen hat, für Kinderbetreuung nach Räume zu suchen. Gebäude die frei sind und die einen Garten haben. Allerdings soll das sehr knapp sein in Kornwestheim. Denn das Gebäude soll auch für eine Gewerbe, was ein Kindergarten ist, einsatsetzbar sein. Natürlich gäbe es auch die Möglichkeit der Umschreibung.

Gibt es ein Rückkehr von der Entscheidung 'Horte ins Wette-Center'? fragte ich.
Anders formuliert:
Ist der Stadt finanziell mit Ravensburger vertraglich verbunden, so dass, auch wenn man eine bessere alternative für Horte finden würde, diese Entscheidung nicht rückgängig machen kann?
Nochmal anders formuliert:
Ist die Vermutung mancher Eltern, dass Gemeinnütziger Gelder in der Ravensburger Projekt gebraucht wird, und deswegen die Kinderbetreuung in das Wette-Center muss?

Frau Griese-Pelikan meinte, dass sie an dieser Punkt gar nicht informiert ist, dass sie das aber tun wird. Ich gehe davon aus, dass so lange ihre Loyalität zu ihre Arbeitsgeber es erlaubt, dass sie es auch mit uns teilen wird. Und gerade das wäre wichtig für uns um zu wissen ob diese Entsheid rückgängig machbar ist.

In unseren Gespräch sind wir bei einer besondere Moment gekommen. Sie ist die Person, die Ganztagsschulen in Kornwestheim aufbauen wird. Sie meinte, das Ziel sei, dass 2014-15 mit der Ganztagsschulen angefangen wird. Das hieße in 1 ½ Jahren würde, dass die Kinder in Wette-Center betreut werden, sowieso überflüssig. Bzw. 1Jahr und 3 Monate.
Kann man sich all die Kosten wegen der Umzug ins Wette-Center und der Umbau von Stadtpark als Kinder Garten und auch die Unangenehmlichkeiten dabei sparen?
Und genau diese Gelder als Vorbereitung für die Ganztagesschulen investieren.
Genau das war diese besondere Moment, wo uns klar wurde, dass Landespolitik und Politik der Stadt Kornwestheim jetzt aneinander Hand reichen sollten, um diese wichtige Aufgabe, die Herausforderung der ganzheitliche Bildung unsere Kinder, gerecht zu werden.

Ich habe heute mit Frau Götz gesprochen, die Direktorin der Silcher Schule. Wir werden uns sehr bald treffen, um ausführlich diese Thema einzugehen. Die Aufgabe für den sie und die Lehrer zuständig sind, ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Jede Hilfestellung, jeder Erleichterung, von der Seite der Stadt, um diese Brücke zu schlagen, wäre natürlich sehr wünschenswert. Was auch sicherlich auch die Interessen der Stadt für ihre Grundschulkinder entgegen kommen würde.

Was Frau Griese-Pelikan interesant fand und auf ihren Heft notiert hat, war das Vorschlag mit der Hospitation der Entscheidungsträger in den Horten. Hospitation der Politiker in den Horten, um dass sie den Tagesablauf der Kinder mitbekommen um überhaupt erkennen zu können, dass es eine große Herausforderung ist, und eine ütopische Verantwortung was man den Erzieher stellt, wenn man glaubt, sie könnten ein Zeitfenster für die Kinder tag täglich erschaffen, wo sie raus in die frische Lust gehen können, wenn der Garten nicht an die Gebäude angeschlossen ist, und noch dazu eine öffentliche Stadtgarten ist.

Dafür habe ich Frau Griese-Pelikan auch die Idee von einer Mutter weitergegeben, die letzte Mittwoch beim Treffen in Karlstraße, vorgeschlagen wurde: Probe Wochen Zwei Wochen lang sollen die Erzieher der Horte ihre eigenen Gärten nicht nutzen, und täglich die Kinder zu den nächstgelegenen Kinderspielplätzen bringen. Ob das machbar ist? Wie oft das machbar ist? Wie lange die Zeitfenster ist, wo die Kinder draußen frei spielen können? Allerdings müssten diese Probe Wochen von eine externe, neturale und fachkundige Person begleitet werden, da die Erzieher Angestellte der Stadt sind und keine neutrale Position annehmen können.